Winkelmann und Kammeier nominiert

Ortsunion Preußisch Ströhen wählt und stellt Weichen für Kommunalwahl

Christian Kammeier (von links) und Bianca Winkelmann wollen für Pr. Ströhen im Rat weiterarbeiten. Zur Nominierung gratuliert haben Friedhelm Borcherding, Guido Peitsmeier, Carsten Borcherding, Detlef Tacke, Gerd Grewe und Bürgermeister Dr. Bert Honsel.
Christian Kammeier (von links) und Bianca Winkelmann wollen für Pr. Ströhen im Rat weiterarbeiten. Zur Nominierung gratuliert haben Friedhelm Borcherding, Guido Peitsmeier, Carsten Borcherding, Detlef Tacke, Gerd Grewe und Bürgermeister Dr. Bert Honsel.
Die CDU-Ortsunion Preußisch Ströhen schickt Bianca Winkelmann und Christian Kammeier ins Rennen für die Kommunalwahl. Nachdem sich die Christdemokraten in Rahdens nördlichster Ortschaft einstimmig für die beiden derzeitigen Ratsvertreter ausgesprochen haben, müssen nun in einem zweiten Schritt noch die Mitglieder des Rahdener Stadtverbandes zustimmen.

„Es freut mich, dass Preußisch Ströhen so gut aufgestellt ist“, sagte der anwesende CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Guido Peitsmeier. Und auch Rahdens Bürgermeister Dr. Bert Honsel lobte die „richtig starken Kandidaten“. Als Stellvertreter von Kammeier und Winkelmann sind Detlef Tacke und Carsten Borcherding nominiert.

„Mein Herz hängt am Stadtrat“, begründete Bianca Winkelmann ihre Entscheidung, wieder für den Rat zu kandidieren. „Die Kommunalpolitik war ein ganz konkreter Grund, warum ich überhaupt den Schritt in die Landespolitik gewagt habe, um dort Politik im Sinne unserer Kommunen zu machen“, fügte die heimische Landtagsabgeordnete hinzu.

Bürgermeister Bert Honsel nutzte das Treffen, um über aktuelle Themen der Politik zu sprechen. Zur Freude der Anwesenden konnte er unter anderem bekanntgeben, dass der Taxibus aus Preußisch Ströhen (Linie 656) in Zukunft auch das Ärztehaus anfahren wird. Honsel: „Das kann den Wegfall Eures Hausarztes nicht ausgleichen. Aber trotzdem hilft es vielleicht dem ein oder anderen, der nicht selbst mit dem Auto fahren kann.“ Angesprochen auf das Thema „Windkraft“ äußerte er Verständnis für die Interessen des ländlichen Raums: „Wenn ich in Berlin-Prenzlauer Berg lebe, kann ich es mir erlauben, für mehr Windkraft zu sein. Wer aber schlussendlich unter einem Windrad leben muss, sieht die Sache zurecht etwas anders.“ Ihm gehe es darum, die Interessen Rahener Bürgerinnen und Bürger mit den „unstrittigen Verpflichtungen“ für mehr Klimaschutz in Einklang zu bringen. 

Lob kam an dem Abend für die Schnelligkeit beim aktuellen Breitbandausbau. „Genau wie jedes Haus einen Wasseranschluss hat, muss die Glasfaser irgendwann auch bis zur Haustür reichen – Schritt für Schritt“, bekannte Bianca Winkelmann. Genau deshalb werde die Stadt Rahden nach dem Abschluss der aktuellen Arbeiten zusammen mit der Gemeinde Stemwede daran arbeiten, weitere Gebiete mit Glasfaser zu versorgen. „Aber ohne Förderung von anderer Seite geht es nicht. 7,7 Millionen Euro würde uns der aktuelle Ausbau kosten. Dank der Förderung von Land und Bund zahlen wir jetzt „nur“ 700.000 Euro.“ Zum derzeitigen Ausbau ging Honsel außerdem noch darauf ein, dass manche Haushalte, die eigentlich vom Ausbau profitieren könnten, sich nicht pünktlich gemeldet hätten. „Manche haben die Karte von Internexio für Werbung gehalten. Die Chance auf einen Anschluss ist jetzt noch da, aber dann müssen sich die Personen schnell melden.“

Zusätzlich zu der Nominierung der Ratskandidaten wählten die Mitglieder außerdem einen neuen Vorstand. Vorsitzender der Ortsunion bleibt Christian Kammeier. Sein Stellvertreter ist Gerd Grewe. Friedhelm Borcherding hat die Aufgabe des Beisitzers inne.

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