„Das letzte Wort darf nicht gesprochen sein“

Stellungnahme zur Bahnstrecke Bünde-Bassum

Bianca Winkelmann MdL zusammen mit Detlev Block (links) und Andreas Hollberg vom Aktionsbündnis.
Bianca Winkelmann MdL zusammen mit Detlev Block (links) und Andreas Hollberg vom Aktionsbündnis.
Die NRW-Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann hat sich nun mit Vertretern des Aktionsbündnisses Eisenbahnstrecke Bassum-Bünde e.V. (AEBB) getroffen und teilt angesichts der aktuellen Diskussion um die Entwidmung stillgelegter Bahnstrecken nördlich von Rahden folgendes mit:

„Es war im Jahre 2013, als unter der damaligen rot-grünen Landesregierung in Niedersachsen eine mögliche Reaktivierung der Bahnstrecke Bünde-Bassum verworfen wurde. Nun nimmt die Diskussion durch mögliche Entwidmungen und auch angesichts der Debatte um die Verkehrswende jedoch neue Fahrt auf.

Ich werde als NRW-Landtagsabgeordnete in der Sache keine unhaltbaren Versprechungen aufstellen – dafür ist das Thema zu gewichtig und der Landtag von Nordrhein-Westfalen auch nicht der entscheidende Akteur. Mir liegt das Thema nichtsdestotrotz sehr am Herzen und ich sehe zum aktuellen Zeitpunkt vor allem den Erhalt der Strecken als wichtigste Aufgabe. Denn: Sind die Bahnschienen einmal weg, werden zwischen Rahden und Bassum niemals wieder Züge fahren. Angesichts der aktuellen Diskussion um eine Verkehrswende wäre dies ein ganz falsches Signal. Wenn wir Klimaschutz fördern und ländliche Räume stärken wollen, gehört ein gutes Schienennetz dazu.

Nicht ohne Grund hat das Land NRW auf Initiative von CDU und FDP deshalb vor kurzem die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken fokussiert und unterstützt beispielsweise auch die Straßenbahnen im Land deutlich stärker. Die NRW-Koalition steht insofern auf jeden Fall zu einem starken ÖPNV und auch die Kommunen im Mühlenkreis haben mit Ihren Resolutionen zur Bahnstrecke Bünde-Bassum nun ganz klar ihre Hausaufgaben gemacht. Ich persönlich stehe in Kontakt mit meinen Kollegen auf niedersächsischer Seite, mit dem Aktionsbündnis und auch mit dem NRW-Verkehrsministerium. Das letzte Wort darf bei dem Thema jedenfalls nicht gesprochen sein.“

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