Kein Grund zum Jubeln, aber auch kein Tal der Tränen

CDU Hüllhorst analysiert Europawahlergebnis

„Es gibt weder einen Grund zum Jubeln, noch einen um in Tränen auszubrechen“ fasste Sven Öpping, Vorsitzender der CDU Hüllhorst das Wahlergebnis in der Gemeinde Hüllhorst kurz zusammen. „Wir sind zwar mit einem Vorsprung von 4,5 Prozent stärkste Kraft in Hüllhorst geworden, aber wenn man fast acht Prozent verliert hat das Gründe! Besonders leid tut es mir für Birgit Ernst, die einen tollen Wahlkampf hingelegt hat und OWL nun ohne Abgeordneten in Brüssel dasteht.“

Der Vorsitzende sieht den Grund für den prozentualen Verlust hauptsächlich in der Bundespolitik. „Wer es nicht schafft, verständlich und klar mit den Menschen, die uns wählen sollen zu sprechen, muss sich nicht wundern, wenn der Karren irgendwann vor die Wand fährt!“ Bezogen auf die Kritik des Youtubers Rezo sagt Öpping: „Die Kritik war hart, aber in vielen Bereichen nicht unberechtigt. Ich erwarte als Gemeindeverbandsvorsitzender, dass dem Jungen eine vernünftige und klare Antwort aus Berlin gegeben wird – das erwartet man von uns in Hüllhorst auf lokale Fragen auch!“

Die CDU Hüllhorst wird ihre Arbeit vor Ort weiterführen: „Wir sind in Hüllhorst auf einem guten Weg. Wir nehmen jede Anregung aus der Bevölkerung ernst und haken auch nach, wie bei unserer Wunschzettelaktion. Wir haben uns klar für Steuersenkungen mit dem Satz „Licht an! Steuern runter!“ in Hüllhorst positioniert und führen regelmäßig mit dem „Kaminzimmer“ interessante Veranstaltungen durch. Spannenderweise wurden bereits Anfang 2019 für die zweite Jahreshälfte gleich zwei Themen aus dem Bereich „Natur“ festgelegt. Zum einen wird ein Referent zum Thema „Biodiversität im Kleinen und Großen“ sprechen und zum anderen wird das Thema „Landwirtschaft“ in Auge gefasst. Als Kinder vom Land wissen wir genau, wie wichtig gesunde Böden und saubere Luft für unser Leben ist.“

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